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Dialog(t)räume — Dialog und Begegnung kultursensibel gestalten

Diversity bedeutet Vielfalt – alle Menschen werden mit ihren Unterschiedlichkeiten und ihren Gemeinsamkeiten anerkannt und erfahren Wertschätzung.

Dafür setzt sich auch das Projekt Dialog(t)räume ein!

Durch Dialog und Begegnung können Vorurteile abgebaut und gegenseitige Wertschätzung von Verschiedenheit aufgebaut werden. Auch die Gemeinsamkeiten bei aller Verschiedenheit werden mit bewusster Begegnung gefunden.
Mit kultursensibler Gestaltung von Räumen, die zum Austausch einladen, kann der Prozess der interkulturellen Öffnung bei Einrichtungen, Organisationen und Vereinen gefördert werden. Empowermentprozesse und demokratische Strukturen werden hier gestärkt.

Aber wie müssen Räume beschaffen sein, um zum Dialog anzuregen? Wie kann man Menschen verschiedener Herkunft, Religion oder Kultur an einen Ort bekommen? Und wie können kulturell aufgeladene Konflikte konstruktiv bewältigt werden?

Das Projekt „Dialog(t)räume — Dialog und Begegnung kultursensibel gestalten“ unterstützt mit interkulturellen Begegnungsaktivitäten, Fortbildungen und Organisationsberatung Einrichtungen und Multiplikator*innen, Orte für Austausch zu entwickeln. Hierdurch sollen Menschen mit unterschiedlichen religiösem und kulturellem Hintergrund in Kontakt kommen mit dem Ziel, das Wissen übereinander und die Wertschätzung der Unterschiedlichkeiten gefördert und vertieft werden. Auch die digitale Vernetzung soll, besonders in ländlichen Räumen, gefördert werden.

Das AMIF-Projekt “Dialog(t)räume — Dialog und Begegnung kultursensibel gestalten“ ist ein Kooperationsprojekt zwischen den Diakonischen Werken Hamburg und Schleswig-Holstein. Das Projekt entwickelt und erprobt Good-Practice-Beispiele, Maßnahmen und Tools für Träger und Einrichtungen im Bereich der interkulturellen Öffnung. Es fokussiert dabei auf die bewusste und kultursensible Gestaltung von Dialog- und Austauschformaten.

Hier geht es zum Hamburger Projekt, dessen diverse Maßnahmen vom Projektkoordinator Nicolas Moumouni bei der Diakonie Hamburg durchgeführt werden.

Dies sind einige der Maßnahmen, die bisher im Projekt in Schleswig-Holstein stattgefunden haben:

Landgespräche im Kreis Schleswig-Flensburg

Die Landgespräche sind eine Serie von Dialogveranstaltungen, die zusammen mit dem Kreis Schleswig-Flensburg und weiteren Kooperationspartner*innen im Kreis geplant und durchgeführt wurden. Im ersten Jahr war das Thema “Heimat” der Aufhänger für die Treffen in Schleswig, in Kappeln und im digitalen Raum. Im zweiten Jahr wird das Thema “Freiheit” diskutiert — Themen, zu denen viele Menschen eigene Gedanken und Gefühle beitragen können.  Auch wenn man aus verschiedenen Kulturen kommt, finden sich Gemeinsamkeiten.

Landgespräche im Kreis Schleswig-Flensburg

 

Ein Zeitungsartikel aus den Schleswiger Nachrichten:

Schleswiger Nachrichten 21.11.2020

 

Heimat?! LANDgespräch im Garten des Regionalzentrum Kappeln

Ein Zeitungsartikel über die Veranstaltung in Kappeln:

Zeitungsartikel_Kappeln_2021_6_1_10

 

Ein kurzes Video von Schleswig TV zum “Heimat”- Landgespräch in Schleswig

 

 

Und hier ein Review der Abschlussveranstaltung zum Thema “Heimat”, an dem auch unsere Innenministerin Frau Dr. Sabine Sütterlin-Waack teilgenommen hat:

https://diversity-leben.de/das-landgespraech-vom-24-august-2021-startet-erfolgreich-in-die-zweite-runde/

 

Digitale Fachreihe “Das Gift des Alltags” zum Thema Rassismus in Staat, Gesellschaft, Medien und Kirche

Die digitale Fachreihe in 4 Teilen sollte eigentlich als Fachtag stattfinden, wurde dann wegen der Coronapandemie umgestaltet in eine digitale Reihe. Hier konnten erste Erfahrungen mit dem Format gemacht werden, an der auch Menschen teilnahmen, die nicht nur berufliches Interesse damit verbanden sondern eigene Erfahrungen mit Alltagsrassismus einbrachten.

Digitale Veranstaltungsreihe zu Rassismus in Schleswig-Holstein

 

In der Dokumentation werden Handlungsempfehlungen formuliert, die ein Ergebnis der Vorträge und Diskussionen waren.

Dokumentation_ Das Gift des Alltags_2020_2_web_compressed_compressed

 

Klimadialoge im Kreis Nordfriesland

Ein Team von engagierten Mitarbeiterinnen verschiedener Einrichtungen (AWO, Amt Südtondern, DW Südtondern, Flüchtlingsbeauftragte des Evangelischen Kirchenkreises Nordfriesland, Amt Mittleres Nordfriesland Bredstedt) organisierte mit Unterstützung des Projekts mehrere Ausflüge und Workshops, die sich mit den Themen Klimagerechtigkeit, den Auswirkungen des Klimawandels auf Meer und Wald beschäftigten — ein Raum des Dialogs an verschiedenen Orten im ländlichen Raum  — für Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte.

Was bedeutet Klimawandel für uns?

Digitale und analoge Diskussionen zum Kurzfilm “Menschen wie andere auch” zum Thema Alltagsrassismus und Ankommen aus Eritrea

Der Kurzfilm mit Diskussion moderiert durch Frau Dr. Imke Lode und Efrem Tesfay aus Lübeck wurde an drei Orten mit unterschiedlichem Publikum gezeigt: in Kiel, in der Gemeinschaftsschule in Ratzeburg, im Raum Husum anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus. Überall führten die Szenen zu einer Betroffenheit unter den Zuschauer*innen und der Bereitschaft, sich mehr mit dem Thema Alltagsrassismus zu beschäftigen.

Lübecker Kurzfilm „Menschen wie andere auch“

 

Fachtag “Diversity — Wie gelingt eine vielfältige Gesellschaft?”

Der Fachtag zum Thema Diversity in Rendsburg, gemeinsam organisiert mit dem Kreis Rendsburg-Eckernförde, der VHS RD-Eckernförde und einem Beitrag des Diversity Forums SH am Nachmittag:

Moderiert von Gloria Boateng mit Vorträgen von Mark Terkessidis, Jens Leutloff und Yildiz Deniz zur postmigrantischen Gesellschaft, Intersektionalität und Diversity in der Verwaltung

Einladung Fachtag Diversität

Rückblick: Diversity-Fachtag in Rendsburg

 

Organisationsberatung für Vielfalt in Familienbildungsstätten

Für die Familienbildungssstätten in Nordfriesland, Husum und Niebüll, begleiten wir einen Prozess zur Förderung von Vielfalt.

 

 

Prozessbegleitung für ein Haus der Vielfalt in Kiel

In Kiel arbeitet eine AG des Forums für Migrantinnen und Migranten seit Beginn des Jahres an der Entwicklung eines Hauses der Vielfalt. Das Projekt “Dialog(t)räume” unterstützt die Arbeit der AG mit einer Prozessbegleitung und Workshops für einen Konzeptentwurf — denn hier geht es um den Kern unseres Projekts: Räume schaffen für die interkulturelle Begegnung.

Ein Haus der Vielfalt in Kiel – wir suchen Prozessbegleitung!

Am 14. Dezember wird das Ergebnis der Arbeitsgruppe für eine Konzept zum Haus der Vielfalt in Kiel vorgestellt:

Haus der Vielfalt in Kiel – Info- und Austauschveranstaltung

 

 

Fortbildungen:

Es wurden mehrere Fortbildungen durchgeführt, um Mitarbeitende aus Einrichtungen und Vereinen für Themen des kultursensiblen Dialogs zu sensibilisieren.

Handwerkszeug für erfolgreiche Webinare — eine Fortbildung für digitale Kommunikation

Die Corona-Pandemie ab März 2020 stellte uns vor große Herausforderungen. Geplante Seminare, Fortbildungen und Veranstaltungen mussten abgesagt, auf unbestimmte Zeit verschoben oder völlig storniert werden. Viele wurden dazu gezwungen, ihren Alltag auf einen Schlag neuzugestalten. Vertraute Arbeitskulturen und ‑räume mussten überdacht werden.

Die Corona-Krise bietet allerdings auch die Chance, in neue Räume vorzudringen. Die neu erworbenen Fähigkeiten erweiterten nicht nur den eigenen Horizont, sondern dienten dazu, neue oder schwer erreichbare Zielgruppen anzusprechen.

Mit Claudia Musekamp von Infoport, Berlin, wurden 4 Gruppen in 3 jeweils 2‑stündigen Online-Workshops in die Kunst der Online-Seminare eingeführt.

Webinar_Fortbildung_2020

 

Kultursensibler Dialog in der Teilhabeplanung

In der Teilhabeplanung finden die Erstgespräche für Hilfen für Menschen mit Assistenzbedarf statt.  Für die Mitarbeitenden ist es wichtig, einladende Räume für die Antragsteller*innen zu gestalten und kultursensibel auf die Bedarfe von Migrant*innen eingehen zu können.

Hier die Einladung zur internen Fortbildungsreihe in der Kreisverwaltung mit Frau Dr. Imke Lode, Diversitätstrainerin:

IKÖ-FB_Stormarn

 

Diversitätsfreundliche Diakonie — Gemeinsam in Vielfalt miteinander arbeiten

Ein Workshop, in dem das Thema Diversität in diakonischen Einrichtungen als wertvolle Ressource beleuchtet und bearbeitet wurde. Beim Aufbau von interkulturellen Teams und einer diversitätsfreundlichen Organisation sind die Führungskräfte Modell und Vorbild für Haltungen und alltägliche Praktiken.

Hier die Einladung zur Fortbildung für Führungs- und Fachkräfte der Diakonie mit der Diversitätstrainerin Anna Cardinal:

Diversitätsfreundliche Diakonie_II_01.06.21

 

Gestaltung kultursensibler Kommunikation und Räume

Ziel des Workshops war es, die Interkulturelle Kompetenz der Teilnehmenden zu stärken und mit ihnen Strategien für eine gelingende Kommunikation und Gestaltung kultursensibler Räume mit einer steigenden Zahl von migrantischen Klient*innen zu entwickeln. Hier die Einladung zur Fortbildung für Teamassistent*innen mit der Diversitätstrainerin Frau Annelie Tattenberg:

Einladung_WS_kultursensíble Kommunkation und Räume_Tattenberg

 

Storytelling Workshop mit dem interkulturellen Magazin kohero

In Kooperation mit kulturgrenzenlos e.V. in Kiel haben wir diesen Workshop angeboten, um multimediales Storytelling in interkulturellen Gruppen zu vermitteln.

Storytelling Workshop mit „kohero“

 

Ein Ausblick auf den Januar 2022:

Des Weißseins letzter Schluss?! ‑Kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Weißsein

SAVE THE DATES 2022:

 

 

AMIF heißt: Asyl, Migration, Integration und ist eine europäisch geförderte Maßnahme.

Das Projekt „Dialog(t)räume“ geht noch bis Ende Juni 2022.

Bei Fragen und Anregungen melden Sie sich gern bei der Projektkoordinatorin in Schleswig-Holstein,

Andrea Bastian, bastian@diakonie-sh.de.

 

Ansprechpartnerinnen

// Projektleitung
Andrea Bastian

// Projektunterstützung (Diversity leben)
Katharina Theune

Kanalufer 48
24768 Rendsburg

Tel. 04331 / 59 30

diversity.leben@diakonie-sh.de

Impressum

Europäische Union - Europa fördert

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl‑, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union kofinanziert.

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