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Vergesst Syrien nicht!

Mittwoch, 29. Juni 2022
Beginn: 18:00 Uhr

2022-06-29-syrien

Der Krieg in der Ukraine verdrängt viele andere Nachrichten. Asylanträge kommen nach wie vor als Syrien, Afghanistan, Somalia, Eritrea und anderen Ländern.

In dieser Veranstaltungsreihe geht es um die aktuelle Situation in den Ländern, aus denen nach wie vor Menschen nach Deutschland fliehen. Wir starten mit Syrien (Juni), es geht weiter mit Somalia (Juli) und Afghanistan (August). Wer Interesse an weiteren Ländern hat, darf gerne Vorschläge machen. Alle Veranstaltungen finden online statt, die Teilnahme ist kostenlos.

Am 24. Februar hat die russische Armee auf Befehl von Wladimir Putin die Ukraine angegriffen. Millionen Flüchtlinge haben ihre Heimat verlassen, Hunderttausende sind nach Deutschland gekommen. In den meisten Nachrichten ist die Ukraine nicht nur wichtigstes, sondern einziges Thema.

Seit 2011 herrscht Krieg in Syrien. Mit dem »Arabischen Frühling« protestierte die Bevölkerung gegen die Diktatur, die Diktatur antwortete mit Panzern und Bomben. Die Truppen des Diktators Assad wurden durch Tausende von Desertionen dezimiert, 2011 kamen Truppen aus dem Iran zu Hilfe, 2015 ließ Putin die russische Luftwaffen angreifen.
Seit 2015 kamen mehr als eine Million Flüchtlinge aus Syrien nach Deutschland. Das betraf Menschen, die über das Mittelmeer oder über die Türkei nach Europa kamen und in Deutschland Asyl beantragten. Seit 2017 kommen auch Familienangehörige der anerkannten Flüchtlinge her.

Unter den Flüchtlingen, die in Deutschland Asyl beantragen, waren auch 2022 die syrischen Flüchtlinge die große Mehrheit. Der Krieg in Syrien dauert an, auch wenn kaum noch darüber berichtet wird. Und die Kriegsführung von Russland ähnelt der in der Ukraine.
Auch in Syrien haben die russischen Flugzeuge gezielt Krankenhäuser, Schulen und Märkte bombardiert. Auch in Syrien wurden außer regulären Soldaten auch Söldner eingesetzt, auch in Syrien wurde international geächtete Munition eingesetzt.
Wir wollen uns die aktuelle Situation in Syrien ansehen, und zwar die Situation im Regierungsgebiet, im kurdischen Gebiet und in Idlib und dem türkischen Gebiet. Und wir wollen einschätzen, wie es weiter geht.

Reinhard Pohl

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