Migrations- und Integrationspolitik in Schleswig-Holstein neu denken

Mittwoch, 5. Mai 2021
Beginn: 19:00 Uhr
Ende: 20:30 Uhr

Nach wie vor kommen Menschen nach Deutschland und Schleswig-Holstein, um hier zu leben. Täglich wird in Schleswig-Holstein für die gelingende Aufnahme und die gerechte Teilhabe Aller am öffentlichen Leben gearbeitet. An vielen Orten des Landes wird das Miteinander in Vielfalt praktisch gelebt. Zugleich wissen wir, dass eingewanderte Menschen und ihre Familien häufiger unter Diskriminierung leiden, eben nicht überall gleiche Chancen haben und ganz aktuell besonders stark von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen sind.

Vorstellung eines Impulspapiers

Das Landes-Integrationsgesetz in Schleswig-Holstein ist aus der politischen Diskussion verschwunden – symptomatisch dafür, dass das top-Thema Flucht/Migration/Integration der Jahre 2015–17 an Aufmerksamkeit verloren hat. Dabei kommen nach wie vor Menschen nach Deutschland und Schleswig-Holstein. Täglich wird in Schleswig-Holstein für die gelingende Aufnahme und die gerechte Teilhabe Aller am öffentlichen Leben gearbeitet. An vielen Orten des Landes wird das Miteinander in Vielfalt praktisch gelebt. Zugleich wissen wir, dass eingewanderte Menschen und ihre Familien häufiger unter Diskriminierung leiden, eben nicht überall gleiche Chancen haben und ganz aktuell besonders stark von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen sind.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat angesichts dessen einen Kreis von gut 20 Expertinnen und Experten aus zivilgesellschaftlichen Institutionen und Projekten in Schleswig-Holstein zusammengebracht, die neue Impulse für die Migrations- und Integrationspolitik des Landes entwickelt, diskutiert und aufgeschrieben haben. Das dabei entstandene Impulspapier enthält zahlreiche Vorschläge für die Landespolitik, u.a. zur Erstaufnahme ankommender Geflüchteter, zur Verbesserung der gleichberechtigten Zugänge aller zu Bildung, Arbeit und Gesundheitssystem, der Förderung der interkulturellen Öffnung von Behörden und der Zurückdrängung von Diskriminierung. Zur erstmaligen öffentlichen Vorstellung der Impulse und deren Diskussion sind Sie herzlich eingeladen!

Das Programm: 19:00 Uhr   Begrüßung

19:05 Uhr   Vorstellung des Impulspapiers durch die Autor_innen
Yasemin Bekyol, Friedrich Alexander Universität Erlagen
Tarek Saad, Vorsitzender der AG Migration und Vielfalt in der SPD Schleswig-Holstein
Dietmar Molthagen, Julius-Leber-Forum der Friedrich-Ebert-Stiftung

19:20 Uhr   Kommentierung des Papiers durch
Serpil Midyatli, MdL, Vorsitzende der SPD Schleswig-Holstein, und
Stefan Schmidt, Beauftragter für Flüchtlings‑, Asyl- und Zuwanderungsfragen des Landes Schleswig-Holstein

19:30 Uhr   Diskussion mit den Kommentator_innen und den Mitgliedern des Expert_innenkreises und dem Publikum

20:30 Uhr   Ende der Veranstaltung

Anmeldung: Wir bitten um Anmeldung — bis Montag 3.5.21 — auf der FES Internetseite: https://www.fes.de/julius-leber-forum/artikelseite-julius-leber-forum/migrations-und-integrationspolitik
Angemeldete Teilnehmer_innen erhalten am 4.5.21 per eMail die Zugangsdaten zu der online-Diskussion sowie technische und Datenschutzhinweise.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Bei Fragen zur Barrierefreiheit wenden Sie sich gern an uns.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr FES-Team
Friedrich-Ebert-Stiftung
Tel. 040–325 874–0
hamburg@fes.de
www.julius-leber-forum.de


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